Die Laufberichte in 2026

Bienwald-Marathon erfährt großen Zuspruch bei den Laufsportlern

Bereits Ende letzten Jahres musste der TSV Kandel nach 2.500 Voranmeldungen mitteilen, dass für den 51. Bienwald-Marathon am 8. März 2026 leider keine Anmeldungen mehr möglich sind. Bei frühlingshaftem Wetter schickte unser Ministerpräsident nach passenden Begrüßungsworten eine riesige Läuferschlange auf die durch den Bienwald führende Laufstrecke. Darunter auch elf Aktive des TV Bad Bergzabern.

Zum ersten Male stand auch Philipp Ullrich bei einem Marathon am Start. Mit dem notwendigen Respekt eines Debütanten vor der langen Distanz wählte er das für ihn richtige Tempo und bewältigte die 42,2 Kilometer erfolgreich in 3:20:25 Stunden. Groß dagegen die Erfahrung von Jürgen Stattmüller, denn nach 90 Marathons weiß er genau wie er sich die Kräfte einteilen muss. Mit gleichmäßigem Tempo pro Kilometer bestritt er seinen 91. Marathon in 3:48:51 Stunden.

In bestechender Tagesform präsentierten sich im Halbmarathon Markus Ertel und Mario Graf. Mit einem Kilometerschnitt von 3:40 Minuten steigerte Markus Ertel mit dem Ergebnis von 1:17:19 Stunden seine Bestleistung um mehr als zwei Minuten. Sogar vier Minuten schneller wie bisher absolvierte Mario Graf die 21,1km, denn bereits nach 1:26:34 Stunden lief er im Bienwald Stadion über die Ziellinie. Auch Guiliana Haas lief ein beherztes Rennen und kann stolz auf ihr gutes Ergebnis von 1:32:07 Stunden sein. Unter zwei Stunden wollte Christin Krumnauer ihr ersten Halbmarathon laufen, was ihr mit der Endzeit von 1:56:17 Stunden nach einem gut eingeteilten Rennen bestens gelang.
Weitere Ergebnisse 21,1km: Jan Schmitt 1:22:23, Frank Wieg 1:31:47, Andreas Imhoff 1:51:45, Florian Hetzler 1:57:11 und Joachim Brödel 2:02:21.

Die Woche zuvor stürmten 340 Läufer von Steinbach die 7,2 kilometerlange Straße zum Donnersberg hinauf. Bereits auf Platz 20 im Gesamteinlauf lief nach nur 34:29 Minuten der Dörrenbacher Jan Schmitt ins Ziel. Frank Wieg, seit Jahren Dauergast bei diesem Berglauf, bewältigte die zu absolvierenden 418 Höhenmeter in 38:07 Minuten (Florian Hetzler 53:40).

Laufberichte 2024 Die nächsten Startmöglichkeiten, Angebote für weitere  Laufveranstaltungen Laufberichte 2024

In bester Laune im großen Starterblock präsentiert sich Andreas Imhoff       

Sehenswert der kraftvolle Laufstil von
Jan Schmitt kurz nach dem Start

Mario Graf (Nr. 2064) läuft im Bienwald seinen schnellsten Halbmarathon

Frank Wieg: das erste Drittel des Halbmarathons ist geschafft

Jürgen Stattmüller (ganz rechts) absolvierte auf den streckenweisen kerzengeraden Straßen durch den Bienwald seinen 91. Marathon

Christin Krumnauer genießt nach sieben Kilometern die Anfeuerung der zahlreichen Zuschauer vor dem Naturfreundehaus

Florian Hetzler muss sich wegen seiner Pollenallergie im Tempo etwas zurückhalten

Joachim Brödel hat aus den Vorjahren hier in Kandel beste Streckenkenntnisse

Markus Ertel nach einem großartigen Einsatz kurz vor dem Einlauf ins Stadion

Philipp Ullrich auf den letzten Metern seines Marathondebuts

Donnersberg: Jan Schmitt macht auch nach sieben Kilometern bergauf keinen erschöpften Eindruck

Frank Wieg wie in den Vorjahren gleich beim ersten Lauf des Pfälzer Berglaufpokals 2026 zum Donnersberg hinauf mit dabei

Winterliche Laufwettbewerbe

Bei neblig kaltem Wetter standen in Rheinzabern beim Finale der Winterlaufserie 2025/2026 nochmals über 900 Läufer an der Startlinie. Nach den Wertungsläufen über 10km und 15km stand zum Abschluss der Serie der Lauf über die 20km-Distanz auf dem Programm. Mit am Start auch neun Aktive der Bergzaberner Laufgruppe, die mit ihren Laufergebnissen auf dieser doch recht selten gelaufenen Distanz durchweg überzeugen konnten. Interessant ein vorher von TVB-Läufern nicht abgesprochener Dreikampf zwischen dem lang führenden Philipp Ullrich, dem im kurzen Abstand folgenden Jan Schmitt und dem mit einiger Distanz auf Lauer liegenden Markus Ertel. Auf den letzten eineinhalb Kilometern forcierte Markus dann überraschend deutlich sein Tempo, überholte die beiden Führenden und lief als Schnellster des TVB über die Ziellinie. Mit einem Kilometerschnitt von knapp über vier Minuten bewältigten Mario Graf und Frank Wieg ihren bisher schnellsten 20km-Lauf. Edith Gärtner, sie hatte sich für den „20er“ mit Training gut vorbereitet, erreichte im Vergleich zum Vorjahr über fünf Minuten schneller das Ziel und wurde als Seriensiegerin W70 ausgezeichnet. Alle Ergebnisse: Markus Ertel 1:12:54 Stunden, Philipp Ullrich 1:13:04, Jan Schmitt 1:13:10, Mario Graf 1:20:52, Frank Wieg 1:26:13, Jürgen Stattmüller 1:37:18, Philipp Herrmann 1:41:07, Anna Oertel 1:43:11 und Edith Gärtner 2:15:24

Beim Ultralauf im hessischen Rodgau bewältigten von 553 Startern nur 331 die volle 50km-Distanz. Denn die am letzten Januarsamstag schneebedeckte Laufstrecke wurde von Runde zu Runde immer matschiger. Wie viele andere auch beendete Jürgen Stattmüller (4:15:39 Stunden) nach 40km nass und durchgefroren vorzeitig diesen Ausdauertest.

Am selben Tag lieferte sich Johannes Ullrich auf dem schwierigen Cross-Parcours im elsässischen Morsbronn einen spannenden Wettkampf über 8.000m, den er nach 31:20 Minuten erfolgreich als Zweitschnellster abschloss.

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Vor dem Start: v.li. Jürgen Stattmüller, Edith Gärtner, Philipp Ullrich, Frank Wieg, Jan Schmitt und Mario Graf

Edith Gärtner (1. W70) und Philipp Herrmann bereiten sich auf den Start vor

Frank Wieg mit langen Schritten und forcierten Tempo die Straße entlang

Markus Ertel (blaue Jacke) in Rheinzabern der Schnellste TVB-Läufer

Jürgen Stattmüller läuft nach zwanzig Kilometern ins Stadion ein

Mario Graf (Nr. 230) kurz vor dem 12. Kilometer

Philipp Ullrich macht wenige Meter vor dem Ziel nochmals richtig Tempo

Jan Schmitt sieht man die Konzentration auf das für ihn passende Lauftempo an

Johannes Ullrich hat nach Herxheim auch in Morsbronn beim Querfeldeinlauf seine läuferische Klasse bewiesen

Gelungener Start in die Laufsaison 2026

Das war schon erstaunlich, dass beim zweiten Durchgang der Winterlaufserie in Rheinzabern über 1.100 Läufer an der Startlinie standen. Denn bei der frostigen Wettervoraussage und einer während des Laufes herrschenden Außentemperatur im Minusbereich hätte man dieses imposante Starterfeld nicht erwarten können. Der TV Rheinzabern hatte sich mit viel Aufwand am Tag zuvor erfolgreich bemüht, die Laufstrecke von eisüberzogenen Teilabschnitten frei zu machen.

Einen guten Einstieg in die neue Saison feierte Philipp Ullrich, denn auf der 15km-langen meist über Feldwege führenden Laufstrecke erkämpfte er sich nach 2020 mit 53:01 Minuten eine neue persönliche Bestleistung über diese Distanz. Auffallend besonders die deutliche Leistungssteigerung von Raphaela Tengler (1:17:19 Stunden), die im Vergleich zum Vorjahr auf gleicher Strecke das Ziel volle fünf Minuten schneller erreichte. Jan Schmitt (55:07 Minuten) blieb mit einem Kilometerschnitt von 3:40 Minuten noch unter der Vierminutengrenze. Christin Krumnauer (1:20:27 Stunden) unterbot bei ihrer Premiere über diese Distanz deutlich die Sechsminutenmarke für den Kilometer. Und im Lauftempo von 4:58 Minuten für den Kilometer lief Bettina Speeter nach 1:14:21 Stunden im Rheinzaberner Stadion über die Ziellinie.

Weitere Ergebnisse: Marion Graf 1:01:28 Stunden, Frank Wieg 1:04:37, Jürgen Stattmüller 1:11:08, Markus Schwamm 1:17:19, Anna Oertel 1:18:44 und Edith Gärtner 1:38:43/1.W70

Das Finale der Rheinzaberner Winterlaufserie, dann über die Distanz von 20 km, findet am 8.Februar statt.

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Kurz vor dem Start: v.li. Edith Gärtner, Christin Krumnauer, Philipp Ullrich, Jan Schmitt, Frank Wieg und Mario Graf

Jan Schmitt auch beim 15er mit
flottem Tempo unterwegs

Christin Krumnauer kurz nach dem
zweiten Kilometer

Edith Gärtner macht es auch bei der
kalten Witterung sichtbar Spaß

Mario Graf kämpft auf der Zielgerade
um die Plätze

Frank Wieg gibt wenige Meter vor dem
Ziel nochmals so richtig „Gas“

Jürgen Stattmüller trägt für die kalten Temperaturen das richtige wärmende Outfit

Philipp Ullrich nach fünfzehn Kilometern beim Zieleinlauf